Hauptkommissar Leo Werner nimmt die Ermittlungen auf, nachdem ein Mann erschossen aufgefunden wurde. Gleichzeitig mischt sich Alex mit ihren WG-Bewohnern ein und auch das BKA zeigt Interesse an der Aufklärung des Falls. Zudem kommt es zu einer Auseinandersetzung mit rivalisierenden Waffenhändlern.
Mitten im beschaulichen Loogh in der Eifel ist es mit der Ruhe schlagartig vorbei, als Pit die Leiche eines erschossenen Mannes entdeckt. Für die WG-Bewohner ist sofort klar, dass sie mehr über die Hintergründe herausfinden wollen. Dabei stoßen sie auf Geheimnisse, die bis in die Vergangenheit zurückreichen. Der Prolog führt zunächst ins Jahr 1992, mitten in den Bosnienkrieg. Dort begleiten wir Rafael und Jasna, die verzweifelt versuchen, dem Bürgerkrieg zu entkommen. Zudem sorgen kursiv hervorgehobene Rückblenden für Einblicke in die damaligen Geschehnisse und verdeutlichen allmählich die enge Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Auch die Rivalitäten zwischen zwei Banden bringen zusätzliche Spannung ins Geschehen. Die Rückblicke auf den Bosnienkrieg verleihen der Geschichte eine ernste und bewegende Ebene, ohne den Kriminalfall in den Hintergrund zu drängen. Da ich die damaligen Ereignisse noch gut in Erinnerung habe, haben mich diese Abschnitte besonders berührt und zum Nachdenken angeregt.
Fazit: Es handelt sich um einen unterhaltsamen Kriminalroman, der mit Spannung und Humor die Handlung bereichert. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐
Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Eifeler Literatur Verlag herzlich bedanke.
Ein geplatztes Treffen wird für den Unternehmensberater Björn Rother zum Hinterhalt: Er wird überfallen, gefesselt und ins Hafenbecken von List geworfen. Nur knapp überlebt er den Anschlag. Als die Journalistin Jette Johannsen vom Sylter Inselblatt die Polizeimeldung liest, ist ihre Neugierde geweckt. Beim Besuch in der Klinik gewinnt sie Rothers Vertrauen und erfährt von Spannungen in seinem Umfeld. Als die beiden sich noch zu einem Abendessen verabreden, reagiert ihr Ex-Mann, Hauptkommissar Falk Richter, alles andere als gelassen. Seine Eifersucht wächst und es stört ihn, dass sie wieder bei den Ermittlungen mitmischt. Und der Täter ist noch nicht fertig. Eine Drohung taucht auf, ein weiterer Anschlag folgt. Während Falk zunehmend auch Rothers Ex-Frau ins Visier nimmt, wird klar: Hinter dem Fall steckt mehr als ein persönlicher Konflikt. Und die Wahrheit ist gefährlicher, als alle ahnen.
Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke.
was für eine schöne Überraschung und große Freude.
Ich durfte für den neuen Newsletter von Bookstagram ein Interview mit Peter führen. Und dann wurde ich tatsächlich auch noch als Bücherpäpstin bezeichnet. So eine liebevolle Bezeichnung hat mich sehr gefreut. 💕
Der monatliche Bookstagram Newsletter steckt voller Lesefreude. Euch erwarten spannende Rezensionen, interessante Autorenvorstellungen, Berichte von den Buchmessen und jede Menge Inspiration für eure nächste Lektüre.
📖 Für Buchblogger: Neue Buchblogger sind herzlich willkommen. Wenn ihr eure Rezensionen teilen möchtet oder Teil des Newsletters werden wollt, meldet euch gerne über das Kontaktformular auf der Webseite.
✍️ Für Autoren: Ihr möchtet euer Buch im Buchkatalog eintragen und damit im Bookstagram Magazin erscheinen? Dann könnt ihr euer Buch ganz einfach über den Menüpunkt „Buchkatalog“ und anschließend „Buch für Katalog einreichen“ hinzufügen.
Im aktuellen Newsletter findet ihr auch einige meiner Rezensionen zu:
📚 Sonja Roos 📚 Kirsten Weinhold 📚 Freida McFadden 📚 Klaus Peter Wolf
Außerdem gibt es spannende Autorenvorstellungen von:
✨ René Förder und Stephan Pächer ✨ Marina Trost ✨ Kirsten Harder ✨ Meike Dannenberg
📍Wo findet ihr das Magazin?
Schaut direkt auf der Startseite vorbei. Dort könnt ihr gemütlich durch die Web Version stöbern oder euch das Magazin als PDF herunterladen.
Die Links findet ihr in den Kommentaren oder über meine Bio auf Instagram.
Viel Freude beim Lesen, Entdecken und Stöbern! 📚💫 productive-books.org
Heute möchte ich euch die sehr sympathische Meike Dannenberg vorstellen.
Liebe Meike, herzlichen Dank, dass du heute mein Gast bist. Ich freue mich sehr, dich hier begrüßen zu dürfen.
Neugierig auf die Autorin? Dann lest weiter.
Ich wurde 1974 in Bremen geboren, aufgewachsen bin ich im Hamburger Schanzenviertel. Noch bevor es zum international bekannten Szene-Hotspot wurde, war es dort sehr lebendig, meine Mutter hatte mit zwei Frauen ein alternatives Café. In dem gab es auch ein kleines Programmkino. Diese Zeit, unorthodox, voller Menschen, mit Live-Musik im begrünten Hinterhof, hat mich geprägt. Im Sommer fuhren wir häufig mit einem Bulli nach Griechenland, campten bei Fischern auf einer Wiese.
Ich bin mit meinem Mann und unserer Tochter vor einigen Jahren in diese Bucht zurückgekehrt. Es gab Ältere dort, die erinnerten sich noch an meine Eltern. Eines der Fotos, das ich mitbrachte, zeigte das einzige existierende Abbild der Eltern einer Frau. Wir haben beide geweint. Warum erzähle ich das?
An diesem Strand überwältigte mich als Kind die Liebe zur Literatur. Die Bücher von Astrid Lindgren und Kurt Held hatte ich bereits auf der Fahrt gelesen. Blieb die Lektüre meiner Mutter. Es war so heiß, man konnte sich kaum bewegen, unter einem Feigenbaum las ich „Das Geisterhaus“ und „Die Herrin vom Nil“ wieder und wieder. Es war um mich geschehen. Die Kinderbibliothek war bereits weidlich ausgeschöpft, jetzt war die Erwachsenenbibliothek dran. Warum erzähle ich das? Weil dieses Leben in einem so alternativen Kontext, in einer Wohnung voller Bücher, mich darauf vorbereitete, hinzusehen, intensiv zu fühlen, um die Ecke zu denken, aber nicht unbedingt zu verstehen, wie man konventionell das Richtige sagt oder tut. Weil Bücher mir Welten eröffneten, in die ich fliehen konnte, wenn alles zu verwirrend war.
Meinen ersten Roman begann ich mit elf, aber da hatte ich Allende schon gelesen und betrachtete kritisch, viel zu kritisch, meine eigenen Worte.
Und als Kleinkind hatte ich bereits kahle Stellen im Kopfhaar, als Teenagerin wurde daraus Alopecia totalis, wie ich sie noch heute habe.
Die Literatur gab mir Halt, doch wirklich gefunden habe ich mich erst, als ich endlich, viel später, die Zweifel überwand und selbst Geschichten zu schreiben begann.
Der Weg führte über Journalismus, auch über Literatur, ich bin seit bald zwanzig Jahren Mitarbeiterin des BÜCHERmagazins. Aber erst als unsere Tochter geboren wurde, nahm ich ernst, wie sehr ich meine eigenen inneren Welten kennenlernen wollte. Kriminalromane geben mir die Möglichkeit, die Dunkelheit zu begreifen, sie einzuhegen.
Gleichzeitig bleiben das unfassbare Blau des Mittelmeeres, die Liebe zur Natur und das Glück unter dem Feigenbaum Teil meines Schreibens. Dafür bin ich dankbar, ebenso allen, die an dieser Reise teilhaben und mir so das Privileg schenken, immer tiefer und weiter in mein persönliches Meer der Geschichten rauszuschwimmen.
Ein romantisches Wochenende in einer Berghütte: Das ist der Plan von Dominik und Nelly. Doch schon bei der Ankunft spüren sie, dass mit der abgelegenen Alm etwas nicht stimmt. Die Einheimischen reagieren abweisend, ein stummer Greis streift durch den Wald, und auf einem verwahrlosten Hof geschehen Dinge, über die niemand sprechen will. Als Dominik sich aus Neugier vor Ort umsieht, setzt er etwas in Gang, das niemand mehr aufhalten kann – und ein gnadenloser Kampf um Leben und Tod beginnt.
Das Buch erscheint am 23.07.2026
Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Emons Verlag herzlich bedanke.
Nach einer gescheiterten Beziehung fährt Laura in die Toskana, denn ihr verstorbener Onkel hat ihr ein Haus vererbt. Sie möchte es so schnell wie möglich verkaufen, denn die Sommerurlaube dort mit ihren Eltern hat sie sehr langweilig in Erinnerung. Dann trifft Laura auf Luca, der ihr von seinem Wunsch erzählt, einen Agriturismo zu führen. Plötzlich beginnt sie, die Toskana in einem neuen Licht zu sehen.
Zunächst möchte Laura den Verkauf des Hauses möglichst schnell hinter sich bringen. Ein lukratives Angebot liegt bereits vor, doch Lucas Ideen bringen sie zum Nachdenken und eröffnen ihr eine ganz neue Sicht auf die Zukunft des Anwesens. Besonders gut gefiel mir, wie herzlich Laura von Lucas Familie sie aufnimmt. Schon nach kurzer Zeit spürt sie eine Vertrautheit, die sie selbst überrascht. Die Beschreibungen der malerischen Landschaften sind besonders gelungen. Ich konnte mir die Toskana und die idyllische Umgebung mühelos vorstellen. Dabei hatte ich fast den Duft und den süßen Geschmack der sonnengereiften Aprikosen in der Nase. Neben der romantischen Geschichte spricht die Autorin auch ein nachdenkliches Thema an. Sie verdeutlicht, dass Veränderungen und wirtschaftliche Interessen oft nicht zum Wohle einer Region sind und dass es wichtig ist, Traditionen und die Natur zu schützen.
Fazit: Es handelt sich um eine leichte und unterhaltsame Lektüre, die mir mit Sommer, Sonne und einer traumhaften Umgebung schöne Lesestunden bescherte. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4,5 Sterne
Gegenwart: Auf einem einsamen Parkplatz sitzt ein Mann reglos hinter dem Steuer. Seine Hände umklammern das Lenkrad, als warte er nur darauf, weiterzufahren. Doch er ist längst tot. Jemand hat ihn mit Kabelbindern fixiert, den Wagen luftdicht versiegelt und ein rätselhaftes Zahnrad zurückgelassen. Kommissar Oliver Bergmann erkennt schnell: Dieser Mord ist eine Botschaft. Als der Täter ihm wenig später eine Audiodatei schickt, weiß er, dass der Tote nur der Anfang war. Ein Serienkiller hat das nächste Opfer bereits in seiner Gewalt und zwingt Oliver in einen Wettlauf gegen die Zeit.
Zons 1507: Stadtsoldat Bastian Mühlenberg entdeckt am Rheinufer die Leiche der jungen Magd Agathe. Neben ihr liegt eine Sanduhr mit Sand so rot wie Blut. In ihrem Mund steckt ein kleines Zahnrad. Bastian folgt den Spuren durch die engen Gassen der mittelalterlichen Stadt und stößt auf ein Geheimnis, das um jeden Preis verborgen bleiben soll. Doch Agathe bleibt nicht das einzige Opfer. Als eine zweite Sanduhr auftaucht, rinnen nur noch wenige Körner durch das Glas …
Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke.
Jules steckt in einer Krise. Ihr Ehemann Adam zieht es vor, zu arbeiten, und in seiner Freizeit widmet er sich dem Gärtnern. Ihre Tochter Leah will ihr erstes Mal hinter sich bringen und begleitet ihren Bruder Reece zu einem Konzert, wo es dazu kommen soll. Welche Folgen das für Leah hat und wie ihre Mutter darin verwickelt ist, müsst ihr unbedingt selbst lesen.
Der Prolog sorgt sofort für Spannung und macht neugierig auf die Geschichte. Anschließend wird die Handlung abwechselnd aus der Sicht von Jules und Leah erzählt. Dadurch erhält man einen guten Einblick in ihre Gedanken und Gefühle. Besonders die Risse in der Beziehung zwischen Adam und Jules werden nach und nach sichtbar. Gleichzeitig wächst Leahs Abhängigkeit weiter an und nimmt schließlich nahezu obsessive Züge an. Der Schreibstil ist ruhig und konzentriert sich auf ihre Konflikte. Wer von Anfang an einen rasanten Thriller erwartet, braucht etwas Geduld. Erst kurz vor dem Ende nimmt die Geschichte deutlich an Fahrt auf.
Fazit: Es ist ein Buch mit interessanten Charakteren und glaubwürdigen Konflikten. Das Finale hat mich dann mit mehreren unerwarteten Wendungen überrascht und konnte mich überzeugen. Persönlich empfinde ich es jedoch eher als Spannungsroman als klassischen Thriller. Mein kleiner Hinweis ist, dass meiner Ansicht nach der Klappentext eine etwas andere Art von Geschichte verspricht. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐
Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Droemer Knaur herzlich bedanke.
Wie immer fiel die Wahl nicht leicht. Es gab viele spannende Bücher zur Auswahl. Doch am Ende hat mich der Thriller von Florian Schwiecker besonders überzeugt und sich den Titel „Buch des Monats“ verdient.
Tricia und Ethan sind auf der Suche nach einem Eigenheim. Sie schauen sich das abgelegenes Haus der Psychiaterin Adrienne Hale an, die seit drei Jahren verschwunden ist. Ein Schneesturm macht eine Rückkehr unmöglich, sodass sie im weitläufigen Anwesen schlafen müssen. Das Gebäude birgt jede Menge Geheimnisse, und Tricia stößt in einem versteckten Raum auf Kassetten von den Therapiesitzungen der Psychologin.
Der Autorin gelingt es, wieder von der ersten Seite an Spannung aufzubauen. Schon beim Betreten des abgelegenen Hauses wird deutlich, dass etwas nicht stimmt. Die bedrückende Stimmung ist spürbar, und ich konnte Tricias Unbehagen jederzeit nachvollziehen. Besonders Ethan war für mich nur schwer einzuschätzen. Ich wusste nie, was ich von ihm halten sollte, und genau das hat die Spannung zusätzlich erhöht. Immer wieder versuchte ich, die folgenden Ereignisse vorauszusehen, und war überzeugt, bereits die Lösung zu kennen. Am Ende kam jedoch alles ganz anders. Die Autorin lenkte mich geschickt auf eine falsche Spur, und die unerwartete Wendung hat mich völlig überrascht.
Fazit: Die Autorin versteht es einfach, ihre Leser bis kurz vor dem Ende im Unklaren zu lassen. Die Geschichte ist fesselnd erzählt, das Tempo stimmt und die Auflösung ist wieder einmal grandios. Für mich war es wieder ein weiterer spannender Thriller mit einer großartigen Atmosphäre, vielen Gänsehautmomenten und einem Ende, das mich vollkommen überrascht hat. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Bloggerportal herzlich bedanke.